27-04-2012 18:42 von Nils Gresbrand
Besteht in Ihrem Objekt die Notwendigkeit, einzelne Bereiche galvanisch von der Datenader zu entkoppeln (z.B. in Mehrfamilienhäusern mit mehreren FIs, oder in Objekten mit unterschiedlichen Einspeisungen), so kommen wiederum Trennverstärker (LCN-IS) zum Einsatz. In jedem Bereich, wo die Datenader gebraucht wird, wird ein Trennverstärker gesetzt und der 2-Draht-Bus der Trennverstärker wird per Fernmeldeleitung miteinander verbunden. Aber Achtung, dieser 2-Draht-Bus darf insgesamt nur 50m lang und es dürfen nur max 15 IS angeschlossen sein! Benötigen Sie größere Leitungslängen, muss der bereits gebildete 2-Draht-Bus über eine Lichtleiterstrecke verlängert werden. Hierfür stehen zwei verschiedene Kopplertypen zu Verfügung, der LCN-LLK (für Längen bis max. 100 m) oder der LCN-LLG (für Längen bis max. 2 km).
Bei der Verdrahtung dieses nun gebildeten 2-Draht-Busses muss nun wieder auf die Topologie geachtet werden:
Dabei gibt es eine ganz wichtige Regel, die lautet: „Es darf nur einen 2-Draht-Bus pro Segment geben“. Ein Lichtleiterbus, der aus einem 2-Draht-Bus (Kupfer) gebildet wurde (und umgekehrt) zählt nicht, aber wenn zwischen dem Sender und dem Empfänger, der Befehl über mehr als zwei LCN-IS (Trennverstärker) wandern muss, so werden zwei 2-Draht-Busse über einen LCN-Bus miteinander gekoppelt und es kann zu Telegrammkollisionen kommen.
Zuletzt aktualisiert am 18-05-2009 von Nils Gresbrand.